Schlachthof_akustisch: animat | Support: cara

Verträumter 60s Folk und Singer/Songwriter*innen Pop
©Nils Wagner ©Cara

„I guess I saw the world with eyes closed“. Diese Zeile aus dem Titeltrack von „Slowwalker“, der Debüt-EP des Indie-Folk-Trios animat, thematisiert das Erwachsenwerden und Hoffnung – sowie die Magie, welche beim gemeinsamen Musizieren entsteht. Der mehrstimmiger Gesang der animat Mitglieder (Anna Meier, Tabea Niewerth, Milena Wagner) macht die Songs auf „Slowwalker“ aus. Großartige Musik soll nicht auf sich selbst aufmerksam machen – oder auf die Menschen, die sie hervorgebracht haben –, sondern auf die Welt drumherum. Genau darum geht's im Titeltrack zu "Slowwalker": mit offenem Blick voranzuschreiten. Und nicht nur zu hof en, sondern zu wissen, dass morgen ein neuer Tag ist. Ein guter Tag. Der Indie-Folk von animat klingt nach Wärme und erzeugt auch Wärme: Die Akustikgitarren sind originell, dazu gibt’s verspielte Geigentupfer. Alles ist modern produziert und zeigt von Stilsicherheit, im Kern stehen diese Melodien, diese Stimmen. Indie-Folk-Songs wie das lebensbejahende Highlight „Fertilizer“, bei dessen Refrain schlichtweg die Sonne aufgeht, oder die melancholische Ballade „Blue“ sind hochpersönlich – doch Gemeinschaft wird bei animat großgeschrieben. Immer. „Plant a seed to grow“, heißt es im Opener „Cherry Blossom“. Genau das machen animat auf ihrer Debüt-EP: die Samen für eine vielversprechende Karriere pflanzen. Die drei Musikerinnen stellen sich ihren Unsicherheiten und verwandeln sie in Zuversicht. Einsamkeit war gestern, ab jetzt heißt es: Zusammen – mit animat. von Lennart Brauwers Über cara: cara’s songs sind wie Tagebucheinträge: inspiriert von Selbstfindung, Beziehungen, Familie, Stadtleben und Musik. Schonungslos und poetisch erzählt cara mit ihrer besonderen Stimme gefühlvoll und ungeschönt über Nähe, Distanz, Liebe und Verlust. cara ist das Alias der 23-jährigen kölner Musikerin Cara Luisa Bäumer, das sie als Ventil und Spiegel ihrer inneren Welten nutzt. Auf ihrer Debüt-EP verarbeitet sie mit der Single „weißweinen“ die Erfahrung mit einer nahestehenden alkoholkranken Person. Der Titel „verbind die Lider“ fängt mit poetischen Bildern das Gefühl von Schlaflosigkeit und Albträumen ein, während „heiliger abend“ Heimat und Erwachsenwerden reflektiert. „wann und wo“ beschreibt den Wunsch, um jeden Preis bei einer geliebten Person sein zu wollen und in „dritte chance“ beleuchtet cara wiederum das Ende einer Beziehung. „für mama“ schließlich ist eine intime, fast entwaffnend einfache Liebeserklärung an ihre Mutter. Jeder Song ist auf das wesentliche reduziert und bewegt sich zwischen Singer-Songwriter-Vibes und moderner Popästhetik. Erste Erfolge erzielte die Kölnerin mit Platzierungen in Playlists wie Popland oder fresh finds GSA. Die Lieder entstehen in Zusammenarbeit mit ihrem writing Partner und Producer Noah Dröge, der den roten Faden im Sound mitgesponnen hat. Die beiden sind unzertrennbar und lassen zwischen der eigenen Note Einflüsse von Schmyt, Paula Hartmann oder Trettmann aufblitzen – und beweisen dennoch, dass cara unverkennbar eigen ist.
VVK 16,40€ | Schüler*innen und Studierende 10,00€
Datum/Uhrzeit
Freitag, 27. Februar 2026
20:00 Uhr bis 23:00 Uhr

Veranstaltungsort
Kulturhaus Alter Schlachthof Soest
Ulrichertor 4
Soest

Veranstalter
Kulturhaus Alter Schlachthof Soest

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